“Meine Wellness-Mission” – Wellness-Botschafterin Karin Scherer berichtet
Meine Wellness-Mission im Staudacherhof vom 21. – 23. Januar 2011
Seit ich zum Wellnessbotschaftervoting ausgewählt wurde, freute ich mich auf eine eventuelle Mission, welche ich ja dann tatsächlich als eine von sechs Botschafterinnen antreten durfte. Als dann der Termin und der Ort feststanden, informierte ich mich schon im Vorfeld ausführlich über das Hotel und die Möglichkeiten im Wellnessbereich.

Wellness-Botschafterin Karin Scherer verbrachte ein Traum-Wochenende in Garmisch / Quelle: beauty24 GmbH; Karin Scherer
In der Lobby wurden wir sehr freundlich empfangen und “schwupp-di-wupp” war unser Gepäck auf dem Zimmer. Jetzt musste ich erst einmal alle Eindrücke verarbeiten. Wir hatten eine “Suite” – als ein sehr geräumiges Zimmer, mit einem Himmelbett, einem super-tollen Bad mit Badewanne, Dusche und extra Toilette. Alles war ganz liebevoll und luxuriös eingerichtet. Wellness für Körper, Geist und Seele eben: All diese liebevoll angerichteten Kleinigkeiten: Handtücher zu Lotusblüten gefaltet, fein duftende Seifchen, Duschhaube, Shampoo und Lotionen… ich liebe so etwas… Auf dem Tisch standen sorgsam angerichtet ein Obstkorb und ein Prosecco zur Begrüßung. Mittlerweile war es 14:30 Uhr und wir hatten noch etwas Zeit, bis zu unserem ersten Termin um 16 Uhr. Für mich hatte ich eine Klangschalenmassage und für Evi eine Hot Stonemassage dazu gebucht.
Angetan war ich davon, dass es in diesem Hotel üblich ist, dass die Minibar “frei” ist, eine Kaffeepadmaschine, ein Wasserkocher (nebst verschiedene Kaffees, Tees, Zucker und Milch) und sogar auch ein gefüllter Wasserkrug mit Granderwasser bereit stand. Als uns das Hotel, der Wellness- und Beautybereicht gezeigt wurde, sah ich, dass sich das wie ein roter Faden durch das ganze Hotel zieht: Kaffee, Tee, Obst, Wasser, Säfte und sogar eine Platte mit Studentenfutter in den Ruhe- und Wartebereichen.
Unser offizielles Programm begann erst am nächsten Tag, ich wollte aber so schnell wie möglich anfangen, entspannt sein und “so viel wie möglich” genießen. Deswegen dachte ich, dass eine Klangschalenmassage (die ich grundsätzlich ja kenne) für mich die beste Wahl wäre. Nicht bedacht habe ich, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig angekommen war und die vielen Eindrücke mein Sein noch beschäftigten.

Welch ein liebevoll hergerichteter Wellness-Bereich / Quelle: beauty24; Karin Scherer
All das sind Punkte auf die ich sehr genau achte, da ich selbst auch Therapeutin bin. Darin genau liegt jetzt natürlich auch “die Krux”. Meine Erwartungen sind sicherlich etwas anders, vielleicht sogar höher und ich kann mich nicht immer frei von einer Erwartungshaltung machen.
Das Spa im Staudacherhof ist ein echtes Erlebnis. Dort ist für Jedermann und Jederfrau etwas dabei, was man auch sehr deutlich an den unterschiedlichsten Gästen erkennt. Es gibt Kinder und ältere Herrschaften, verliebte Paare und Singles. Sehr gefreut hat mich, dass dort auch Hunde willkommen sind. Die Lobby, das Restaurant, die Bar alles ist im bayrischen Charme urgemütlich eingerichtet und der Service vorzüglich.
Seifenschaummassage / Rasul
Am Samstag lagen wir beide gleichzeitig von Anja und Steffi in einen Raum geführt, der speziell für eine Behandlung von Zweien ausgestattet ist: wir legten uns auf einen warmen Stein, Anja erklärte uns genau, was nun geschieht und dass diese Behandlung dazu dient, die Entschlackung anzuregen. Es begann damit, dass wir immer wieder mit warmem Wasser übergossen wurden. Nein – nicht aus einem Brauseschlauch, sondern aus Silberschalen – das ist noch einmal etwas ganz anderes. Sofort, ja sogar augenblicklich begann ich abzutauchen und mich zu entspannen. Es folgte eine Rubbelmassage, die Haut wurde dabei von abgestorbenen Hautschüppchen befreit und durchblutet – quasi als Vorbereitung für den Seifenschaum und die Massage. Nach dem Vorbild aus dem Hamam wurden wir über und über mit Seifenschaum bedeckt. Dazu wurde eine spezielle Hamamseife verwendet, die mit Olivenöl angereichert auch für „Rückfettung“ sorgt. Die Massage mit diesem Schaum war ein besonderes, entspannendes Erlebnis.
Parallel dazu wurde die Dampfbadkabine (im gleichen Raum) eingeheizt, nach der Seifenschaummassage standen wir auf und bekamen unsere Rasulkugeln. Die helle fürs Gesicht und Dekolleté, die Braune für den Bauch und die graue für Po und Beine. Weil wir empfindliche Gesichtshaut haben, bekamen wir extra Heilkreide für unser Gesicht.
Im Dampfbad haben wir uns also ordentlich mit diesem „erdigen Etwas“ eingerieben und während der Anwendungszeit immer wieder mit Strichen über die Haut die Entgiftung weiter angeregt, wir hatten einen riesen Spaß dabei (wie Kinder, die sich freuen mit Dreck schmutzig machen zu dürfen). Zu unserer Überraschung kam im Anschluss daran nochmal eine Seifenschaummassage, sie diente zur Verstärkung der Schlackenausscheidung.
Nach einer kurzen Pause, wurden wir auf Handtüchern gebettet mit einem sehr nährenden Öl eingerieben.
Diese Behandlungsabfolge wurde vom Hause so zusammengestellt und es war wirklich sehr entspannend und schön. Danach fühlte sich die ganze Haut auf meinem Körper an wie ein Babypopo.
Nach einer Pause, einem vorzüglichen Abendessen begann dann unsere…

Die Privat Spa Night steht für seinen Namen / Quelle: beauty24 GmbH; Karin Scherer
Privat Spa Night
Das Alpinum hatten wir für uns alleine. Es war mit Kerzen, Blumen und Rosenblättern dekoriert. Ein gut gekühlter Prosecco, frisches Wasser, Nüsse und erlesene Häppchen standen bereit. Zwei Ruheliegen waren bereits mit Handtüchern drapiert und ein Tablett mit „Allerlei“ für Körper (Duschbad, Rubbelseife, Öl und Packung für die Körperhaut, Creme und Maske für das Gesicht stand bereit. Anja versorgte uns noch mit einer Auswahl an ätherischen Düften für den Aufguss in der Sauna. Sehr aufmerksam fand ich, dass wir dazu animiert wurden durch den Kneippbach zu gehen, damit der Kreislauf etwas angeregt wird, schließlich waren noch keine 2 Stunden seit dem 5-Gänge Menü vergangen.
Es war sehr, sehr schön, entspannend und ein tolles Gefühl, so ein Ambiente für sich alleine zu haben. Wir hatten viel Spaß und begannen laut in der Sauna zu singen.
Am Ende dieses Tages war ich dann richtig angekommen und entspannt.
Am Morgen danach gab es noch eine kosmetische Behandlung mit Ausreinigen, Maske und Pflege und leider war dann auch unser Wochenende schon vorbei.
Mein Fazit.
Der Staudacherhof ist eine Topadresse und lässt kaum Wünsche offen. Professioneller und freundlicher Service überall im Hotel an jeder Ecke und in jedem Bereich. Man merkt deutlich, dass jede/r einzelne MitarbeiterIn sich wohl fühlt und gerne dort arbeitet. Das Management des Hauses legt sehr viel Wert darauf, dass die Gäste sich Zuhause fühlen.
Menschen jeden Alters, Paare in allen Stadien des Zusammenseins, sogar auch Familien können sich dort wohl fühlen, weil das Haus für jeden Geschmack etwas bietet. Während Mama im Spabereich sich verwöhnen lässt, kann Papa mit den Kindern Skifahren oder im Staudilino Karaoke singen (habe dort einen Computer mit Mikrofonen gesehen).
Sobald ich mal wieder verliebt bin, werde ich mit “dem Mann” an meiner Seite kommen und das gleiche Programm genießen, denn gerade für Paare bietet das SPA so einiges. Das Hamam, die Privat Spa Night kann ich mehr sehr gut auch mit einem Partner vorstellen. Genossen habe ich es aber auch mit meiner Freundin, wir hatten endlich mal wieder Zeit zum quatschen… Leider hatten wir keine Zeit mehr für die Sprudelwanne, sonst hätten wir uns noch „durchsprudeln“ lassen.
Meine Empfehlung: Es erscheint mir sehr ratsam mindestens drei Nächte im Staudacherhof zu bleiben. Schließlich braucht die Seele einen Tag zum Ankommen, am letzten Tag ist alles schon wieder mit Übergang in den Alltag beschäftigt. Erst am Sonntag hätte ich richtig Lust gehabt, das Schwimmbad ausgiebig zu nutzen, nochmal in die Sauna, stundenlang rumliegen. Ich spürte deutlich, dass es jetzt mein ganzes Sein angekommen ist.






